Infoabend zur Integration von Flüchtlingen durch Ausbildung und Arbeit in Ense

Nachdem der erste Vorsitzende des Initiativkreis Ense e.V., Ralf Hettwer, die zahlreich erschienenen Interessierten begrüßt hatte, erläuterte Dennis Schröder von der Gemeinde Ense die aktuelle Flüchtlingssituation in Ense. Er erklärte, dass zur Zeit 230 Flüchtlinge aus 22 Nationen in Ense wohnen.
Danach ging der Leiter des Arbeitgeberservice von der Agentur für Arbeit, Michael Quenkert, in einem lebhaften Vortrag auf die Voraussetzungen bei der Vermittlung von Flüchtlingen ein. Hier gab es viele Fragen seitens der Enser Unternehmer, die sofort beantwortet werden konnten. Auch über die Arbeitserlaubnis und die Verfahren bei der Prüfung der Zustimmungsvoraussetzungen informierte Quenkert.
Geplant sei die Einrichtung von "Integrationpoints", wo Arbeitsagentur, Jobbörse und Ausländerbehörde gemeinsam in die Rathäuser kommen, um vor Ort zu beraten.

Herr Buller vom Kreis Soest konnte über die Arbeit in den Flüchtlingsfragen beim Kreis Soest Auskunft geben.
Den Ausführungen schloss sich eine rege Diskussion unter den Enser Unternehmern an, an der sich auch Vertreter der Organisation "Flüchtlinge werden Nachbarn" und auch anwesende Flüchtlinge beteiligten.

Einig war man sich, dass hier der Initiativkreis Ense e.V. eine wichtige Informationshilfe an die Unternehmer gegeben hat.